Nach Rauen:

In der Regel werden im Management-Coaching folgende Schritte absolviert:
 

  • Informieren: Wechselseitiges Kennenlernen, Schildern der Gründe wegen derer Coaching in Anspruch genommen werden soll (u.a.).
     

  • Analysieren: Der Coach erfragt Lebensgeschichte, Erlebnisse, Prägungen, immer wieder auftretende Situationen, berufliche Anforderungen, privates Umfeld etc.
     

  • Definieren: Sind die Informationen ausreichend vollständig, fasst der Coach die Daten und seine Eindrücke zusammen und schildert sie im Sinne einer Diagnose. Dabei lässt er den Klienten Informationen nachliefern, Fragen stellen und ggf. die Richtigkeit der Definition bestätigen.
     

  • Ziel klären: Jetzt müssen beide, der Coach und der Klient, entscheiden, ob sie miteinander können. Bei Bejahung dieser Frage ist zu klären, ob der ursprüngliche Wunsch (das Ziel) des Klienten noch gültig ist oder was die noch zu realisierenden Aktivitäten erreichen sollen. Es bietet sich an, entweder aus einem Fernziel (bzw. einem Wunsch) Teilziele abzuleiten oder gleich ein aus jetziger Sicht erreichbares Ergebnis zu formulieren.
     

  • Aktivitäten: Aus der Vielzahl der Möglichkeiten (Gespräch, Information, Übungen, weitere Exploration, gemeinsames Erleben der Praxis des Klienten etc.) werden jene ausgewählt, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf das gewünschte Ergebnis zuführen. Dies kann auch die Empfehlung geeigneter Literatur zur Fundierung des notwendigen, die Aufgabe bzw. das Problem betreffenden Wissens einschließen.
     

  • Bewerten: Gemeinsam bewerten Coach und Klient was, wie, ggf. mit wem und bis wann getan werden soll.
     

  • Entscheiden: Bei diesem Prozess werden definitionsgemäß Aktivitäten ausgeschlossen, die den Entwicklungsprozess behindern und solche vereinbart, die als hilfreich erachtet werden.
     

  • Durchführen: In Gesprächen, Übungen und Informationen bekommt der Klient neues Wissen um sich, seine Situation und sein konkretes Problem. Er nutzt sein neues Wissen, um sein Problem möglichst selbst zu lösen. Der Coach ist sein methodischer und hilfreicher Begleiter. Er gibt keine Rat-Schläge sondern Rat, formuliert keine Vor-Schläge, sondern informiert. Der Klient nutzt die so gewonnenen Erkenntnisse, um sie in seiner Lebens- bzw. Berufssituation zu verwirklichen. Der begleitende Coach steht ihm während des ganzen Prozesses, auch in coaching-freien Zeiten, für Fragen zur Verfügung.
     

  • Kontrollieren: Auch wenn das Wort „Kontrolle“ inzwischen leider negativ erlebt wird, ist das, was es meint, nämlich Vereinbartes mit Getanem zu vergleichen, äußerst wichtig. Ohne Kontrolle entsteht Verwahrlosung. Deshalb will und sucht jeder, der erfolgreich sein will, jemanden, der ihn kontrollieren kann. Der Sportler einen Trainer, der Wissenschaftler oder Künstler einen Kritiker, der Schüler einen Lehrer usw. Für den Klienten ist es der Coach.
     

  • Rückmelden: Im Feedback erfährt der Klient, wie seine Erkenntnisse wirken. Seine Spiegel sind überall in seiner Umgebung: Freunde, Familie, Arbeitgeber, Kollegen und natürlich auch der Coach. Die Rückmeldung dient so der Diskussion und zeigt Möglichkeiten für die Gestaltung der weiteren Schritte auf. Gleichzeitig ist Feedback ein wichtiges Instrument, um den Weg als richtig zu bestätigen oder Änderungen vorzunehmen.

 (nach Helg) Im Coaching werden verschiedene lösungsorientierte Methoden eingesetzt. Dabei wird auf der kognitiven, der emotionalen und der Verhaltensebene gearbeitet, wobei die Schwerpunkte je nach Fragestellung unterschiedlich gesetzt werden. Die Wahl der Methoden richtet sich nach den vereinbarten Zielen. Das Vorgehen passt sich der aktuellen Situation an. Nach der Auftragsklärung wird eine bestimmte Anzahl Sitzungen abgemacht; bewährt haben sich beispielsweise sechs Sitzungen zu je anderthalb Stunden. Danach erfolgt eine Erfolgskontrolle; bei Bedarf werden weitere Gespräche verabredet

 

 Einzelpersonen
(Führungscoaching, Stresscoaching, Burnoutprävention, Standortbestimmung, Laufbahncoaching, KMU-Coaching, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein stärken, Lifecoaching)

 

 Kontaktaufnahme:
Sie rufen mich an oder schreiben mir ein Mail und wir vereinbaren einen Termin für ein persönliches Erstgespräch (Kontakt).

 

 Erstgespräch:
Wir lernen uns gegenseitig kennen. In einem Coaching geht es meist um sehr persönliche Themen - Vertrauen und eine gute gegenseitige Chemie sind deshalb unabdingbar. Wir besprechen und formulieren gemeinsam das Anliegen und das Ziel des Coachings. Die Themen reichen dabei von Kommunikation, Konflikten, Führungsfragen, Stress, Burnoutprävention, Worklifebalance bis zu Standortbestimmung und beruflicher und persönlicher Neuorientierung. Wir prüfen, ob zueinander passt, was Sie sich wünschen und was ich Ihnen anbieten kann. Wir besprechen den zeitlichen und finanziellen Rahmen, bestimmen allenfalls auch ein etappenweises Vorgehen. Sie können Fragen stellen. Oft fällt der Entscheid, gemeinsam am vereinbarten Ziel zu arbeiten, beim Erstgespräch. Selbstverständlich können Sie Ihren Entscheid auch überschlafen.

 Vereinbarung:
Wir schliessen eine schriftliche Coachingvereinbarung ab über das Ziel und die Rahmenbedingungen.

 

 Dauer:
In der Regel rund 4 bis 10 gemeinsame Coachingsitzungen in rund 3 – 6 wöchigen Abständen; in der Einstiegsphase sind auch kürzere Abstände möglich. Die Sitzungen dauern in der Regel zwischen 1 ½ bis 2 Stunden (am Telefon kürzer). Normalerweise werden die Zeiträume zwischen den einzelnen Sitzungen mit fortschreitendem Coaching länger.
Während des ganzen Prozesses kann der Klient mich auch telefonisch kontaktieren. Das erlaubt einen Austausch über dringende Fragen, vor allem, wenn wichtige Entscheide anstehen.
Auch andere Formen der Zusammenarbeit sind möglich: Wenige, dafür länger dauernde Sitzungen, vielleicht gar bei einem gemeinsamen Spaziergang in der Natur. Ich bin offen für Ihre Wünsche und Ideen.

 

 Aufgaben:
Da ein wesentlicher Teil des Coachingprozesses ausserhalb der Sitzungen abläuft, vereinbaren wir für die Zwischenzeit Aufgaben für den Alltag. Diese betreffen konkrete Handlungen, oft aber auch eine veränderte Wahrnehmung - es geht um einen neuen Blick auf sich selbst, die anderen sowie die Probleme und Herausforderungen.

 Standortbestimmung und Abschluss:
Nach der halben vereinbarten Dauer ziehen wir in der Regel eine Zwischenbilanz. Das Coaching endet mit einem Abschlussgespräch, worin wir den ganzen Prozess noch einmal Revue passieren lassen. Dadurch wird auch klar, worauf es in Zukunft ankommen wird, welche Aufgaben und Herausforderungen noch anstehen.

 

 Ort:
Die Sitzungen finden an zentraler Lage in Bern statt (6 Minuten Tram ab Bern HB; Nähe Autobahnausfahrt Wankdorf: Wegbeschreibung). Regelmässig führe ich auch in Zürich an zentraler Lage Sitzungen durch (Nähe Bahnhof Stadelhofen).
Nach Absprache sind auch an weiteren Orten Sitzungen möglich.
Ich führe auch Coachings am Telefon oder via Skype durch, insbesondere bei Dringlichkeit, grosser Distanz oder fehlender Zeit.

 

 Kosten:
Ich bespreche die Kostenfrage zusammen mit allen anderen wichtigen Punkten im Erstgespräch.  Dabei berücksichtige ich insbesondere bei privat zahlenden Klientinnen und Klienten auch deren wirtschaftliche Situation. Erstgespräche kosten für privat zahlende Klienten pro Stunde Fr. 120.- (zuzüglich MWST).
Beachten Sie, dass die tatsächlichen Kosten nicht nur vom Stundenansatz, sondern vor allem von der Anzahl und Dauer der durchgeführten Sitzungen abhängen. Es ist mir wichtig, sehr ziel- und kostenbewusst zu arbeiten und den Coachingprozess nur solange weiterzuführen, als tatsächlich Veränderungen und Resultate feststellbar sind. Sie „kaufen“ bei mir deshalb auch nicht pauschale Beratungspakete, die zum voraus zu bezahlen sind, sondern ich rechne aufgrund der tatsächlich geleisteten Stunden ab. Beide Seiten können die Zusammenarbeit jederzeit nach einem vorherigen persönlichen Gespräch beenden.

 

 Teams auf allen Hierarchiestufen sowie Firmen und Organisationen
(Teamcoaching, Teamentwicklung, Supervision, massgeschneiderte Begleitung bei Veränderungsprozessen)

 An einem ersten Treffen besprechen wir Anliegen, Hintergrund, Ziel, Rahmenbedingungen und Vorgehen. Wichtig ist dabei auch zu bestimmen, welche Personen wie einzubeziehen sind. Es kann auch angezeigt sein, mit einer Führungsperson Einzelsitzungen durchzuführen, zumindest in einer ersten Phase, wenn vorerst die Führungsrolle zu klären ist. Bei Teamentwicklungen, Teamcoachings oder Supervisionen arbeite ich normalerweise mit halbtägigen Workshops, oder auch mit einem auf die Bedürfnisse der Klienten zugeschnittenen massgeschneiderten Vorgehen.

 

auch nachschauen: Allemann-Coaching Winterthur "Vorgehen & Methoden", "Geschäftliches" ->

Bsp: Erfahrungsgesmöss 1-2h / Stitzung und 4-10 Sitzungen

30 Minunten kostenfreies Kennenlerngespräch